Die Konkurrenz verstehen und es besser machen.
SEO ist ein essenzieller Bestandteil jeder Online-Marketing-Strategie, denn nur wer bei den Suchmaschinenergebnissen weit oben steht, wird von potenziellen Kunden gefunden und kann seine Produkte vertreiben.
In diesem Artikel erläutere ich, wie ich eine SEO Marktanalyse durchführe und beschreibe, worauf man achten muss, um die Konkurrenz zu verstehen, damit man es besser machen kann.
Eine gute SEO Marktanalyse setzt sich aus folgenden Punkten zusammen:
Ein technischer SEO-Audit bezieht sich auf die Untersuchung der technischen Aspekte einer Website, die Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung haben. Dies umfasst unter anderem die Überprüfung der Website-Struktur, des Inhaltes, der Links und der allgemeinen Performance.
Ich habe mich auf WordPress und WooCommerce spezialisiert und biete meine Analysen ausschließlich für dieses CMS an.
Eine SEO-Analyse Deiner bestehenden Inhalte ist ein wichtiger erster Schritt für mich, um herauszufinden, wo Du mit Deiner Website im Vergleich zur Konkurrenz stehst.
Dabei geht es nicht nur darum, für welche Keywords Du rankst, sondern um die Qualität und Relevanz Deiner Inhalte.
Oft finde ich hier eine gute Basis, z. B. in Form eines umfangreichen Blogs. Hier sind viele wertvolle Inhalte, die leider für Google schlecht aufbereitet sind und ihr Potenzial nicht nutzen.
Mithilfe des Keyword-Researchs, den ich im Anschluss mache, kann ich abgleichen, welche Schlagwörter bereits bedient werden und die Inhalte daraufhin optimieren. Weitere Infos dazu folgen später in diesem Beitrag.
Wesentlicher Bestandteil meiner SEO Marktanalyse ist die genaue Betrachtung Deiner Mitbewerber.
Durch die Analyse der Konkurrenz kann ich herausfinden, wo Du Dich verbessern musst, um Dich erfolgreich zu positionieren. Gleichzeitig kann ich auch erkennen, welche Stärken Du im Vergleich zu Deinen Konkurrenten bereits hast und wie Du diese noch besser nutzen kannst.
Damit gewinnen wir folgende Erkenntnisse über die Mitbewerber:
Insgesamt wird meine Mitbewerberanalyse dabei helfen, herauszufinden, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um Deine Strategie zu optimieren und sich besser als die Konkurrenten zu positionieren.
Die Zielgruppenanalyse ist ein weiterer Eckpfeiler jeder guten SEO Marktanalyse. Mit meinen Erkenntnissen helfe ich dabei, die Bedürfnisse, Wünsche und Motivationen der Kunden zu verstehen und die richtigen Maßnahmen für das Online-Marketing zu ergreifen.
Durch die Zielgruppenanalyse erfahre ich, welche demografischen Merkmale (Alter, Geschlecht, Einkommensniveau etc.) oder welche sozialen Faktoren (Familienstand, Hobbys, Werte und Überzeugungen) sie beeinflussen und was sie motiviert.
All diese Informationen sind wichtig für meine Planung der Marketing-Strategie und der einzelnen Maßnahmen. Nur wer seine Zielgruppe genau kennt, kann auch die richtigen Mittel einsetzen und sein Marketingbudget effektiv einsetzen.
In meiner SEO-Marktanalyse werden alle relevanten Informationen über die Konkurrenz zusammengetragen und analysiert. Dabei können optional Käufer-Personas definiert werden.
Käufer-Personas sind fiktive Charaktere, die jeweils eine bestimmte Zielgruppe repräsentieren. In der Marktanalyse werden diese Personas erstellt, um besser verstehen zu können, wie die Konkurrenz tickt und welche Strategien sie verfolgen.
Die Erstellung von Käufer-Personas ist keine exakte Wissenschaft, aber es gibt einige grundlegende Schritte, die es zu beachten gilt.
Zunächst einmal sollte man überlegen, welche Art von Kunden man hat und welchen Bedürfnissen diese nachgehen. Welche Fragen stellen sie? Woher kommen sie? Welche Motivation haben sie? Wenn man diese Grundlagen hat, kann man anfangen, Käufer-Personas zu erstellen, indem man einige dieser Fragen beantwortet.
Die Käufer-Personas sollten so detailliert wie möglich sein, um eine realistische Darstellung der Zielgruppe zu erhalten.
Die Käufer-Personas sollten außerdem Informationen über ihre Einkommenssituation, Hobbys und Interessen enthalten. Auf diese Weise kann ich die Marktanalyse besser verstehen und eine maßgeschneiderte SEO-Strategie entwickeln, die auf den spezifischen Bedürfnissen des Kunden basiert.
Der Ablauf, den wir selbst verwenden. Du kannst ihn eins zu eins nachmachen.
Deine Wettbewerber im Markt sind selten deine Wettbewerber in der Suche. Nimm zehn Suchanfragen, die zu einem Auftrag führen würden, und notiere, wer dort auf Seite 1 steht. Häufig sind das Portale, Verzeichnisse und Ratgeberseiten — gegen die kämpfst du, nicht gegen die Firma aus dem Nachbarort.
Für jeden Wettbewerber: Wie viele Suchanfragen ranken überhaupt, auf welchen Positionen, mit welchen Seiten. Der Abstand in der Sichtbarkeit sagt mehr als jede einzelne Position.
Welche Suchanfragen bringen dem Wettbewerb Besucher, dir aber nicht? Das ist die wichtigste Liste der ganzen Analyse. Sortiere sie nach zwei Spalten: Volumen und Kaufabsicht. Erst dann wird sichtbar, was sich lohnt.
Zu jeder Lücke gehört eine Seite des Wettbewerbers. Wie lang ist sie, wie ist sie aufgebaut, welche Fragen beantwortet sie, was verschweigt sie? Hier entsteht dein Inhaltsplan — aus Belegen statt aus Ideen.
Ladezeit, Core Web Vitals, mobile Bedienung, Indexierbarkeit, strukturierte Daten. Wer inhaltlich gleichauf ist und technisch schlechter, verliert. Das ist der Teil, den man am schnellsten aufholt.
Wer verlinkt auf den Wettbewerb und warum? Verzeichnisse, Verbände, Fachmedien, Lieferanten, Partner. Ein großer Teil davon ist auch für dich erreichbar — man muss nur wissen, dass es sie gibt.
Dieser Schritt fehlt in fast jeder Anleitung. Stelle einem Sprachmodell die Fragen, die deine Kunden stellen würden, und notiere, wer genannt wird. Wer dort auftaucht, hat überprüfbare, gut strukturierte Inhalte — und du siehst sofort, woran es bei dir fehlt.
Eine Analyse, die dreißig Maßnahmen ausspuckt, wird nicht umgesetzt. Nimm die drei mit dem besten Verhältnis aus Aufwand und Wirkung und lege ein Datum fest. Der Rest wartet.
Für die Schritte 2 bis 4 brauchst du ein Analysewerkzeug — Sistrix, Ahrefs, Semrush oder Ubersuggest, je nach Budget. Schritt 5 geht kostenlos über PageSpeed Insights und die Google Search Console. Schritt 6 braucht wieder das Werkzeug. Schritt 7 kostet nichts außer Zeit.
Die meisten Analysen enden mit einer Liste von Suchbegriffen, auf die man optimieren „sollte“. Das ist der Punkt, an dem sie in der Ablage verschwinden. Eine brauchbare Analyse endet mit drei Aufgaben, einem Verantwortlichen und einem Termin.
Wenn du die acht Schritte selbst durchgehst, rechne mit zwei bis drei Arbeitstagen plus Zugang zu einem Analysewerkzeug. Wenn du diese Zeit nicht hast, übernehmen wir es als Teil der Analyse. Über die BAFA in der Regel förderfähig, ab 4.000 € Zuschuss.